🏡 Unsere Wärme von morgen beginnt heute – vor Ort.
Moderne Heizsysteme senken Kosten, schützen das Klima und machen uns unabhängiger von fossilen Energien.

Laut Umweltbundesamt gehört Heizen zu den größten Energieverbrauchern in Deutschland.
33 % des gesamten Endenergieverbrauchs
werden für Raumwärme und Warmwasser in Gebäuden benötigt.
Entsprechend groß ist auch die Klimawirkung: Der Gebäudesektor verursacht etwa ein Viertel der CO₂-Emissionen in Deutschland, ein erheblicher Teil davon entsteht durch das Heizen mit Öl und Gas [Öko-Institut].
Allein das Heizen privater Haushalte verursacht jedes Jahr über 100 Millionen Tonnen CO₂ [Umweltbundesamt]. Da Heizungen meist 20 Jahre oder länger betrieben werden, beeinflusst die Wahl des Heizsystems den CO₂-Ausstoß eines Gebäudes über Jahrzehnte.
Die Wärmepumpe
Wärmepumpen nutzen vorhandene Umweltwärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser, um Gebäude zu heizen. Dafür benötigen sie Strom, arbeiten aber sehr effizient:
Im Gegensatz zu Öl- und Gasheizungen wird kein Brennstoff verbrannt. Dadurch entstehen vor Ort keine CO₂-Emissionen. Wird der benötigte Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, kann das Heizen mit Wärmepumpen nahezu klimaneutral erfolgen.
Wärmepumpen gelten deshalb als eine der wichtigsten Technologien für eine klimafreundliche Wärmeversorgung von Gebäuden.

➖ Nachteile
- Bei Häusern älter als 30-50 Jahre kann es Sinn machen, kleine Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen (z.B. Heizkörpertausch)
- Platzbedarf für Außeneinheit oder Erdbohrung
➕ Vorteile
- Weniger CO₂ Emissionen
- Meist günstiger im Betrieb
- Deutlich günstiger in Kombination mit PV-Anlage
Faktencheck Wärmepumpe
⁉️ Wärmepumpen funktionieren nur im Neubau!
Nein, sie können auch in vielen Bestandsgebäuden eingesetzt werden. Wichtig sind eine gute Planung und möglichst niedrige Vorlauftemperaturen.
⁉️ Im Winter reicht die Leistung nicht aus, um das Gebäude zu beheizen!
Moderne Wärmepumpen arbeiten auch bei niedrigen Temperaturen in Ottobrunn und Neubiberg zuverlässig – die Normaußentemperatur liegt bei -13,6 °C [bwp]. In sehr kalten Perioden kann der eingebaute Heizstab notfalls unterstützen.
⁉️ Der Stromverbrauch ist sehr hoch.
Wärmepumpen nutzen Umweltwärme aus Luft, Erde oder Grundwasser. Aus 1 kWh Strom entstehen typischerweise 3–4 kWh Wärme. Wird für ein Gebäude beispielsweise 16.000 kWh Gas für die Gasheizung benötigt, so braucht eine Wärmepumpe lediglich ca. 4000 kWh Strom – im Vergleich zu älteren Gasheizungen meist sogar deutlich weniger.
⁉️ Sie sind nicht klimafreundlich, weil Strom im Winter fossil erzeugt wird.
Sogar im Winter liegt der Anteil erneuerbarer Energien im deutschen Strommix bei über 50% [energy-charts]. Selbst mit dem heutigen Strommix verursachen Wärmepumpen somit deutlich weniger CO₂ als Öl- oder Gasheizungen. Mit steigender Anzahl an erneuerbaren Energiequellen sinken die Emissionen fast auf null.
🙋 Fragen
Noch Fragen zur Wärmepumpe, Fernwärme oder Solarthermie?
An unserem nächsten Stammtisch Energie & Klima versuchen wir gerne, alle Fragen zu beantworten: 📆 Nächste Termine
